Meta Ray-Ban: Was kann die neue Brille – und für wen lohnt sie sich?
Wir von Panoroom haben den Anspruch, immer am Puls der Zeit zu bleiben. Innovationen in den Bereichen Digitalisierung, AR, XR und VR sind für uns nicht nur Trends, sondern potenzielle Werkzeuge, die unsere Arbeit und die Erlebnisse unserer Kunden bereichern können. In diesem Zusammenhang werfen wir heute einen Blick auf die neue Meta Ray-Ban Brille – ein spannendes Produkt, das den Übergang von klassischen Smartglasses hin zu alltagstauglicher AR weiter vorantreibt.
Meta hat neben der „klassischen“ Ray-Ban Meta (Gen 2) erstmals eine Version mit eingebautem Display vorgestellt: die Meta Ray-Ban Display. Sie zeigt Benachrichtigungen, Untertitel, Übersetzungen, Kartenhinweise u. v. m. direkt im rechten Glas – gesteuert per Stimme (Hey Meta) oder über das neue Meta Neural Band, ein EMG-Armband für Gestensteuerung. Start in den USA: 30. September 2025, Preis ab 799 US-$ (inkl. Neural Band). Ein EU-Start ist angekündigt, u. a. für UK/Frankreich/Italien/Kanada Anfang 2026; für Österreich gibt es noch kein Datum.
Hardware & Display: die wichtigsten Eckdaten
Laut Hands-on und Herstellerangaben bietet die Display-Variante u. a. ein 600×600-Pixel-In-Lens-Display (FOV ~20°, bis 90 Hz, 30–5.000 nits), 12 MP-Kamera mit 1080p/30 fps Video, IPX4-Schutz und Transitions®-Gläser auch mit Sehstärke. Das Gesten-Armband ist wasserfest (IPX7). Die Brille wiegt ca. 69 g und hält bis zu 6 Stunden gemischte Nutzung; das Case bringt bis zu 4 Zusatzladungen (≈ +24 Std.).
Status in Österreich & EU
Gute Nachricht für den Alltag hier: Die Ray-Ban Meta (Gen 2, ohne Display) ist erhältlich – und Meta AI wurde 2025 auf den Brillen in mehreren EU-Ländern inkl. Österreich freigeschaltet (Sprachassistent, Live-Übersetzung, visuelle Antworten wie „Was sehe ich gerade?“). Die Display-Variante startet jedoch zunächst nur in den USA; EU-Märkte folgen 2026 gestaffelt.
Für wen ist welche Version sinnvoll?
- Content & Social Teams: Wer viel First-Person-Content erstellt, bekommt mit Gen 2 starke Kamera-/Audio-Updates, längere Laufzeit (bis 8 Std.), bessere Stabilisierung und 3K/30 fps Video – sofort verfügbar.
- Unterwegs-Produktivität: Wer Navigation, Live-Untertitel, schnelle Antworten ohne Handy-Blick will, profitiert vom Display-Modell – sobald es hierzulande erhältlich ist.
Fazit
Die Ray-Ban Meta (Gen 2) ist aktuell die pragmatische Wahl in Österreich: viel bessere Kamera/Video, deutlich mehr Akku und bereits Meta-AI-Funktionen. Die Ray-Ban Display markiert den nächsten Schritt Richtung unaufdringliches AR-HUD – spannend für Produktivität, Service und Barrierefreiheit, kommt aber hier erst später. Wer jetzt einsteigen will, macht mit Gen 2 wenig falsch; wer das Display-Erlebnis will, sollte die EU-Roadmap 2026 im Blick behalten.
Wir werden diese Entwicklung genau beobachten. Unser Ziel ist es, herauszufinden, welchen Mehrwert sie für unseren Workflow und – noch wichtiger – für unsere Kunden bringen können. Gerade im Zusammenspiel mit VR, XR und digitalen Erlebnisformaten könnten solche Smartglasses neue Türen öffnen. Für uns ist klar: Nur wer Technologien nicht nur verfolgt, sondern auch praktisch erprobt, kann sie sinnvoll in Projekte integrieren.
CEO Full Thinking Agentur GmbH