Virtuelle 360°-Rundgänge: Geschichte digital erleben und bewahren
Das Gösseum als digitales Zeitzeugnis
Wie kann Geschichte bewahrt und zugleich interaktiv erlebbar gemacht werden? Virtuelle 360°-Rundgänge bieten eine innovative Antwort auf diese Frage. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das Gösseum in der Brauerei zu Göss, das als lebendige Chronik der österreichischen Bierkultur gilt. In seiner digitalen Version lädt das Biermuseum Besucher aus aller Welt ein, in eine faszinierende Geschichte einzutauchen – jederzeit und überall.
Warum virtuelle Museen?
Traditionelle Museen haben einen entscheidenden Nachteil: Ihre Exponate und ihr Wissen sind nur vor Ort zugänglich. Virtuelle 360°-Rundgänge brechen diese physischen Grenzen auf. Sie ermöglichen es, historische Schauplätze, wertvolle Sammlungen und kulturelle Schätze langfristig zu bewahren und für ein globales Publikum zugänglich zu machen. Einen speziellen Usecase sehen wir bei Sonderausstellungen und einmaligen Veranstaltungen. Aufgrund der zusätzlichen, begrenzten Zeitkomponente, kann hier mit Hilfe von Digitalisierungsverfahren nicht nur eine Verlängerung der Ausstellung im virtuellen Raum erzielt werden, sondern eine Archiv-Funktion hinzugefügt werden. Bei all den Ressourcen, die in solche Aufbauten und Ausstellungen fliesen, wäre es sehr schade, wenn diese nach Ende der Laufzeit einfach verschwinden. Panoroom schenkt auch diesen Arten der Expos ein zweites Leben und hält sie für die Zukunft fest.
Ein virtueller Museumsrundgang ist weit mehr als eine einfache Online-Galerie. Dank interaktiver Elemente wie Infopoints, Audioguides und multimedialen Inhalten werden historische Orte erlebbar. Im Gösseum bieten digitale Infotafeln spannende Hintergrundgeschichten zu Ausstellungsstücken und zur Brautradition. So können Besucher beispielsweise mehr über den Brauprozess erfahren oder historische Dokumente einsehen – alles mit nur einem Klick.
Geschichte in Virtual Reality: Noch immersiver mit VR-Brillen
Die Kombination von 360°-Fotografie und VR-Technologie schafft eine einzigartige Immersion. Wer ein VR-Headset nutzt, kann das Gösseum so erleben, als wäre er selbst vor Ort. Diese Technologie bietet vor allem für Bildungseinrichtungen und Forscher einen unschätzbaren Wert: Historische Orte, die schwer zugänglich oder nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form erhalten sind, bleiben so für die Nachwelt erhalten und können detailgetreu erkundet werden.
Ein digitales Archiv für die Zukunft
Virtuelle Rundgänge sind nicht nur eine innovative Präsentationsform, sondern auch ein bedeutendes Werkzeug zur Archivierung. Historische Orte können in ihrem aktuellen Zustand dokumentiert werden, bevor sie durch Umwelteinflüsse oder Umbauten verändert werden. Damit bieten sie eine wertvolle Quelle für Wissenschaftler, Historiker und Kulturinteressierte.
Fazit: Die Zukunft des Kulturerbes ist digital
Ob als interaktives Bildungstool, als Archivierungsstrategie oder als immersive Erlebnismöglichkeit als Beweis für den Innovationsanspruch einer Marke – virtuelle 360°-Rundgänge revolutionieren den Zugang zu Geschichte und Kultur. Das Gösseum zeigt eindrucksvoll, wie Museen diese Technologie nutzen können, um ihre Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wer neugierig geworden ist, kann den digitalen Rundgang sofort starten – ein Klick genügt, und die Zeitreise beginnt.
CEO Full Thinking Agentur GmbH